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Mostbirnen gefragter denn je

Aufgrund der mäßigen Ernte sind Mostbauern heuer auf gutes Obst angewiesen.

Zurzeit, mitten in der Obsternte, geht es für die Mostbauern im Mostviertel drunter und drüber. Was in den letzten Monaten befürchtet wurde, hat sich leider bewahrheitet. Die Trockenheit des letztens Jahres und der Frost im heurigen Frühjahr haben Spuren hinterlassen. Wie befürchtet fällt die Mostobsternte heuer ähnlich wie im Weinbau nur sehr gering aus. Auch für die Mostbarone, die mit ihren Entwicklungen immer eine Vorreiterrolle einnehmen, und auf eine gute Ernte angewiesen sind, ist dieser Umstand besorgniserregend. „Durch den geringen Ertrag wird es im nächsten Jahr wahrscheinlich keine sortenreinen Moste geben“, gibt Bernhard Datzberger zu denken.

Verkaufen und helfen

Um die erfreuliche Arbeit der letzten Jahre fortführen zu können hoffen die Barone, dass möglichst viele die Birnen und Äpfel ihrer Bäume klauben und verkaufen. „Gutes Mostobst ist zurzeit sehr gefragt, wir brauchen vorwiegend Birnen“ sagt Datzberger und bittet interessierte Mostobstbesitzer um Kontaktaufnahme.
Sie haben Mostobst (vorwiegend Birnen) und möchten es verkaufen, dann melden Sie sich bitte unter michael.tanzer@moststrasse.at oder melden Sie sich bei den Mostbaronen unter der Nummer 0664/5625887. Sie können auch die neue Plattform www.schachern.at besuchen, wo Mostobst angeboten und gekauft werden kann.

Kurzinfo zu den Mostbaronen

Die Mostbarone pflegen die Kultur rund um den vergorenen Birnenmost und entwickeln sie weiter. Sie verstehen sich als Spezialisten für den echten Mostviertler Mostgenuss: beim typischen Mostheurigen oder gleich direkt Ab Hof, im gemütlichen Wirtshaus oder Hotel. Es gibt insgesamt 20 Mostbarone, die sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Mostkultur einsetzen.

Nähere Informationen auf den Facebook-Seiten „Mostbaron“ und „Mostbaron Gourmetmost“ sowie unter www.mostbaron.at | www.gourmetmost.at